Lattenrost⟳stuhl

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Modularity ahead! Here is a quick transformation of a slatted frame into a chair with almost no external fasteners and change in parts. Description only available in german. Use the built in translation of your browser for translation.

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how/wie

pics ↓

Die beiden langen Seitenleisten des Lattenrostes werden jeweils 2 mal geschnitten und ergeben dann die Seiten des Stuhls.

Lattenrost auseinandergebaut → Bauteile

2

Schlüsselidee: Die Federholzleisten werden geflochten. So spart man Verbinder.

3
Erklärungen hierzu stehen im Text unten.

hinten

von oben

vorn

4

Lehne steht einfach in den Zwischenräumen der Sitzfläche.

Lehne ist oben in die Gummihalterungen des ursprünglichen Lattenrostes eingesetzt.

info ↓

In Berlin läuft man auf der Straße häufig an Lattenrosten vorbei. Dieses Projekt ist als ein Street-Art-Projekt entwickelt worden. Der Umbau braucht nur 4 Schnitte und 16 Extraschrauben und kann in ca. 50 Minuten direkt auf der Straße realisiert werden inklusive Abbau.

Der Prototyp/Testbau hier ist aus einem IKEA Lattenrost “SULTAN” gemacht. Der Umbau sollte sich aber auch aus vielen anderen Lattenrosten realisieren lassen, muss dann aber natürlich angepasst werden.

1 ↓

  • Die Seiten des Stuhls (Zeichnung 1, 2 & 3) sind aus den langen Leisten des Lattenrostrahmens gemacht. Jede Leiste braucht zwei Schnitte. Wenn man so will, wird der Lattenrost einfach “geknickt”.
  • Achtung! Strebe zwei genau so lang sein wie eine Federholzleiste abzüglich 2x der Breite einer Federholzleiste (Erklärung unten).
  • Die Höhe der vorderen Leiste 1 ist egal. Wir haben eine relativ niedrige Höhe gewählt fürs Sicherheitsgefühl beim Sitzen.
  • Der Lattenrostrahmen hat 3 Querverbindungen – also Verbindungen zwischen den beiden Seiten. Diese Leisten schraubt man einfach aus und verwendet sie unverändert wieder. Man schraubt sie mit ihren Schrauben einfach an anderer Stelle wieder ein.

2 ↓

  • Die Schlüsselidee hier ist: Sitz- und Lehnfläche sind geflochten! Es braucht nur einen Grundrahmen mit jeweils 4 kurzen Schrauben, in den man dann die Federholzleisten einflechtet. All das wird sehr stabil wegen der Spannung, die sich durch die Biegung der Federleisten ergibt.

3 ↓

  • Die Bilder unter 3 zeigen, wie man verhindert, dass die Sitzfläche zu irgendeiner Seite wegrutschen kann. Sie ist fest und stabil verankert. (Auf die Bilder klicken zum Vergrößern.)
  • Für dieser Verankerung muss der Federholzleistenrahmen, in den man die anderen Federholzleisten einflechtet, auch links und rechts jeweils einen Überstand von einer Federholzleistenbreite haben (siehe Bild “von oben”).

4 ↓

  • Die Leisten reichen nicht für eine ganze Lehne. Es reicht aber, wenn man den oberen Bereich abdeckt.
  • Die Lehne wird links und rechts eingehängt. Dafür kann man die Gummielemente wiederverwenden, mit denen die Federleisten auch beim Lattenrost im Rahmen gehalten werden. (Alternativ kann man auch die Textilelemente, die aus dem Lattenrost herausfallen, als Bindfaden nutzen und die Lehne festbinden.)
  • Ist die Lehne oben eingehängt, reicht es, wenn man sie einfach zwischen die Leisten der Sitzflächen stellt. Hält.

Der Stuhl ist sehr stabil und sogar ohne Polsterung schon bequem. Man kann auch gut zu zweit darauf sitzen, wenn man nicht zu breit ist. Wir haben den Prototypen verschenkt (ist jetzt ein Balkonstuhl) und bekommen gutes Feedback.

Mehr Bilder im → Flickr-Album

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Dieser Umbau ist eine Studie für ein Open Circular Design. Er spielt mit einigen der damit verbundenen Techniken vor allem Modularität und Pre-Use.