Marketingblatt – Marketing für Design, Kunst & Aktivismus

Internes Arbeitsblatt


Marketing sucks

Als Designer*innen, Künstler*innen und Aktivist*innen müssen wir Aufmerksamkeit generieren. Wir versuchen wenigstens 2 Stunden pro Woche dafür zu investieren, unsere verschiedenen Zielgruppen (Unternehmen, NGOs, Maker*innen, Aktivist*innen, ausstellende Institutionen, Pädagog*innen, Designer*innen, Förderer und die Gesellschaft an sich) zu erreichen. Nützliche Hinweise bringt dafür eine Google Suche nach “Marketing”. Unten steht eine Liste von losen Bausteinen und Hinweisen dafür, die wir uns selbst zusammengegoogelt & zusammenkopiert haben (Quellen unten). In allererster Linie erstmal für uns selbst. Aber wir teilen sie gern für andere hier.

4 Schritte:

1 → Ziel bestimmen

2 → Zielgruppe kennenlernen

„Wer weiß, mit wem er spricht, der findet die richtigen Worte.“

  • Wo ist sie?
    • Auf welchen Fachmessen, Konferenzen?
    • An welchen physischen Orten (Stadt, Ausstellungen)
    • In welchen Social-Media-Kanälen (dort dann gezielt vernetzen, posten, liken, kommentieren usw.)
    • Publikationen (Fachzeitschriften, Büchern, Blogs)
  • Wovon & wie spricht sie? 
    • Welche Worte benutzen sie? Welche Konzepte? Die auch entsprechend nutzen.
      Gibt es wiederkehrende Fragen? Beantworte diese auf der Seite oder in der Ansprache (richtige Worte).
  • Warum brauchen die Dich?
    • Pitch klar haben: Wie passt dein Ziel zu denen?
    • Welche Vorteile haben die von dir?
    • Was könnt ihr zusammen machen?
    • Marke & Elevator Pitch? Was sollen die Leute über Dich sagen/denken? Was machst Du?
    • USP? Beispiel: Mifactori steht für wirklich nachhaltiges Design. Wir nutzen ungewöhnliche Techniken dafür. Wie Openness, Modularität und Kreislaufdesign.

 3 → Strategien auswählen

  • Vorträge und Workshops anbieten (oder selbst organisieren)
  • Gastbeiträge bei anderen Publikationen verfassen (enge Partner oder Fachpublikationen),
  • Interviews führen mit anderen (z.B. mit einem Aussteller für Circular Berlin)
  • Fachmessen besuchen
  • Auf Preise und Ausschreibungen bewerben.
  • Events besuchen! „Come or Go to everything“ (John Cage)
  • Events veranstalten und alle dazu einladen.
  • Einen Agenten/eine Agentin engagieren?
  • Design-Challenges finden und mitmachen
  • Social Media: Online interagieren – sich mit den entsprechenden Akteuren auf den Plattformen, wo sie aktiv sind, vernetzen. Dort ihre Arbeit auch liken, unterstützen, kommentieren usw. “Suche nach deinen idealen Kunden und verbinde dich mit ihnen auf LinkedIn“
  • Kampagne starten: Selbst Designwettbewerb oder Kampagne oder Challenge starten? T.B. zu jedem Aspekt des Open Design Postings eine eigene Kampagne? → Kampagnenzielgruppe klar haben!
  • Erzähle es offline: Erzähle allen Freunden, Bekannten und deiner Familie was genau du machst und das du neue Aufträge suchst – und welche genau.
  • Erzähle es online: Z.B. auf Facebook posten „Lass die Leute wissen, dass Du neue Kunden suchst“ – und welche genau.
  • In Kontakt bleiben: „Es ist viel leichter von einem zufriedenen Kunden zu einem neuen Auftrag zu bekommen, als einen Neukunden zu generieren.“ Gelegentlich nachfragen, ob alles noch ok ist. Oder Neues ansteht. Was interessiert gerade? Wo könnten wir zusammenkommen? (Liste mit Kontakten)
  • Teilnehmen. Z.B. an dezentrale Kunst-Ausstellungen oder anderen Veranstaltungen. (Abfallwochen usw.)
  • Aufmerksam sein. „Wettbewerber im Auge behalten. Das inspiriert.“
  • Geschenke – Werbegeschenke können Sinn machen. Von Engeln bis zu Hacks vor der Institution.
  • Verkaufen – Auf Online und Offline-Märkten
  • Flyer verteilen. “Einladungskarten und Flyer kann man neben dem gezielten Versand an den Verteiler dann auch in Kunstvereinen, Kultureinrichtungen, Galerien aber auch in einschlägigen Szenerestaurants und Cafés auslegen – natürlich nach entsprechender Rücksprache vorab mit den Verantwortlichen!”
  • Urban Art vor Museen usw. / Vor den richtigen Institutionen. Öffentlicher Raum. Am richtigen Ort.
  • Presse! Klassische Pressearbeit. Journalisten einladen zu Führungen, Frühstücken. Rechtzeitig einladen. „Der Presse Stories liefern.“
  • Plakate und Hinweisschilder
  • Pop-Up Läden?
  • Kaltaquise. Klassische Mail mit Nachfassanruf?Mit ernsthaftem Anliegen (z.B. einem echten Verbesserungswunsch/aktivistischer Einstellung)? :-/
  • Vernetzungsmittagessen: Künstler, NGOs usw., die du gut findest, anschreiben, um ein gemeinsames Mittagessen bitten. Kennenlernen.
  • Anrufen! “Ruf Deinen Abgeordneten an.”

 4 → Action

Los geht es. Dranbleiben. Rücklauf tracken.


Quellen: Eins | Zwei | Drei | Vier | Fünf | +Mind

 

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