Konzept: Schul-AG „Politischer Umweltaktivismus“

Unsere Forschung zu nachhaltiger Nachhaltigkeitsbildung hat schon einiges – ausprobiert – und – publiziert. Aber es gibt immer noch Ideen auf dem Zettel. Für nächstes Jahr hatten wir Förderung für zwei großen Projekte beantragt davon einmal erfolgreich (“Die Kreislaufschule” dazu bald mehr) ein anderes Mal leider nicht, obwohl wir gerade dieses Projekt für die viel interessantere und stärkere Idee halten.

Hier ist ein Kurz-Teaser zum abgelehnten Projekt geschrieben für das Programmheft einer der am Antrag beteiligten Schulen:

Fridays For Future räumen die Zukunft auf! Überall zeigen uns Schüler und Schülerinnen, dass sie bereit sind mit Großdemonstrationen politisch aktiv zu werden und für ihre Zukunft und eine klimagerechte, umweltfreundliche Lebensweise zu kämpfen. Aber Umwelt-Aktivismus kann noch viel bunter und kreativer sein als nur Großdemonstrationen. Organisationen wie GreenPeace, The Yes Men, das Peng-Kollektiv und viele andere sind mit bunten, lustigen und künstlerischen Aktionen unterwegs, um für eine nachhaltigere Zukunft zu werben. Darum wird es in unserer AG gehen. Die Schüler*innen werden sich mit Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen befassen und eigene Ziele und Forderungen für sich finden. Diese werden sie dann in künstlerische und aktivistische Aktionen übersetzen, die sie selbst erfinden, planen, gestalten und durchführen. Laut, konstruktiv, kreativ und vernetzt.

Die Idee war es, die AGs in Berlin als Prototypen aufzusetzen, die dann in Schulen in ganz Deutschland hätten nachgemacht werden können. Die AGs sollten sich dann vernetzen und kollaborieren für gemeinsame Kampagnen und Wissensaufbau, so dass in ganz Deutschland Stück für Stück eine dezentrale politische Kraft hätte entstehen können – bzw. entstehen kann – die sich mit kreativer Energie dem nachhaltigen Umbau und der nachhaltigen Neuerfindung unserer Gesellschaft widmet.

Koordinierte Aktionen und Kampagnen deutschlandweit sowie ein offener Pool an Rezepten und Anleitungen für kleinere, lokale, interessante, schöne, wirksame und lustige Aktionen hätten geteilt werden können.

Wir hatten diese Idee bzw. Erkenntnis schon im letzten Herbst, bevor die Fridays For Future-Bewegung auftauchte. Und diese Bewegung zeigt, dass so etwas möglich ist und vor allem ein Bedarf besteht nach kreativen Wegen, wirklich konstruktive Vorschläge für nachhaltiges Leben zu machen und zur Diskussion zu stellen.

Wir bleiben dran und suchen nach Ansätzen dafür bzw. Möglichkeiten für uns, da mehr von unserer Zeit hineinzustecken (= Finanzierung). Bis dahin, hier ist unser Teaser-Text und Bildmaterial für andere zum Nutzen.

DOWNLOADS

Antragstext (ohne Budget und Partnerdaten)
Begleitdokument mit Visual

NACHTRAG

Beispiele für frühere erste Aktionen